Bei dem Verkaufsobjekt handelt es sich um ein Gebäudeensemble aus einem vorgelagerten Schuppengebäude, einem Haupthaus, welches direkt an die Nachbarbebauung angrenzt und einem Anbau. Die vorliegenden Unterlagen geben keinerlei Rückschluss auf das Baujahr des Hauptgebäudes, sachverständigerseits wurde es auf ca. 1900 geschätzt. Lediglich der Umbau eines Stalles zu einer Waschküche mit Bad und WC lässt sich vermutlich auf das Jahr 1965 datieren.Die Einfamiliendoppelhaushälfte (Haupthaus) bietet insgesamt eine Wohnfläche von 59 m² über 2 Etagen. Im Erdgeschoss befinden sich Wohnzimmer, Küche, Flur mit Treppe und Windfang. Im Obergeschoss schließen sich zwei weitere Räume, Küche und Bad an. Aus dem Erdgeschoss ist eine Zugangsmöglichkeit in den kleinen Gartenanteil des Grundstückes möglich. Der Anbau, vermutlich der umgebaute Stall, bietet ca. 80 m² Fläche auf zwei Etagen. Im Erdgeschoss befinden sich Wohnzimmer, Schlafzimmer, Küche, Flur und Bad. Im OG befinden sich zusätzlich 3 Zimmer und Flur. Eine Heizung gibt es im Anbau nicht, Warmwasser wird im Gesamtobjekt über Durchlauferhitzer erzeugt. Insgesamt ist zu beachten, dass die Raumhöhen, insbesondere im OG nicht ausreichend sind. Mangelnde Wärmedämmung und mangelnder Schallschutz sind weitergende Schwachstellen. Der bauliche Zustand des Gesamtobjektes ist eher schlecht. Es besteht erheblicher Unterhaltungsstau und Renovierungsbedarf. Der Zustand des Schuppens ist desolat.Der Bereich des Verkaufsobjektes ist im Flächennutzungsplan als Wohnbaufläche (W) dargestellt. Ein rechtskräftiger Bebauungsplan ist nicht vorhanden. Die Zulässigkeit von Bauvorhaben wäre demzufolge nach § 34 BauGB zu beurteilen.